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Ein SUP ist nun eingezogen

  • Bearbeitungsdatum: 20 / 09 / 2017
  • Sup 

Nachdem ich nun einige Boards am Pilsensee bei Bavarian Waters getestet habe, habe ich mich für ein Brett entscheiden können. Es ist ein Starboard Touring 12'6'' Zen Inflatable geworden. Gekauft habe ich das Board beim Surfstadl Ammersee.

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Hier hatte ich ja geschrieben, dass ich es endlich geschafft habe, das Stand Up Paddeln einmal auszuprobieren, sowie meine ersten Eindrücke und das ich sofort von der Sportart begeistert war. Nun musste ich also ein geeignetes Board finden, was gar nicht so einfach ist. Abhängig ist so ein Boardkauf von vielem. Das fängt bei der Form an, zieht sich über die Abmessungen des Boards, welche das Verhalten beeinflussen, geht über in den Einsatzbereich und endet schließlich beim Preis.

Form und Abmessungen

Diese beiden Faktoren haben grundlegenden Einfluss auf die Manövrierbarkeit des Boards. Das spiegelt sich z.B. in der Stabilität durch die Breite des Boards wieder, oder aber durch den besseren Geradeauslauf von langen Boards. Kürzere Boards lassen sich wiederum leichter drehen. Letzten Endes ist das aber alles sehr viel Theorie und man muss es einfach ausprobieren wie gut man mit einem Board zurecht kommt.

Unterschiedliche Board-Typen haben auch unterschiedliche Formen (Shapes), sprich man unterscheidet grundlegend auch noch zwischen Kategorien von Boards, die sich dann wieder auf die Form und Abmessungen auswirken. So gibt es beispielsweise folgende Kategorien an Boards (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Race Boards
  • Touring Boards
  • All Round Boards
  • Surf Boards
  • Serenity Boards (z.B. für Yoga)
  • River Boards
  • Team Boards

Wer sich ein bisschen zu den Shapedetails einlesen will, kann dies z.B. hier oder hier machen. Wie gesagt, viel Theorie, grundsätzlich selber ausprobieren und schauen wie man damit zurecht kommt.

Einsatzbereich

Je nachdem was man mit so einem Board vor hat (Paddeln/Yoga/Surfen), wo man fahren will (See/Meer/Fluss) gibt es unterschiedliche Kategorien von Boards, die ich oben bereits angeschnitten habe. Um eines vorweg zu nehmen, die Eierlegende-Wollmilchsau mit der man alles machen, gibt es nicht. Ich dachte auch erst, am sinnigsten ist es ein All Round Board zu nehmen, aber ich wurde eines besseren belehrt.

Hier möchte ich mich bei Bavarian Waters bedanken, die mich wirklich gut beraten haben und eine große Auswahl an Brettern vor Ort haben, die man dann ausprobieren kann.

Zur Auswahl des Boards wurde mir bei der Beratung gesagt, dass man daran denken soll, dass die Lernkurve beim SUP Sport relativ steil ist, d.h. ich habe hier nicht, wie beispielsweise beim Skifahren, einen Lernprozess von mehreren Jahren bis ich wirklich gut bin, sondern ich fühle mich im Normalfall schon nach wenigen Wochen, bei regelmäßiger Nutzung, sehr sicher. Deshalb sollte man sich überlegen, ob denn ein sehr breites Board wirklich Sinn macht, oder ob man vielleicht ein bisschen ein schmäleres Brett nimmt, auf dem man sich vielleicht erst nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sicher fühlt.

Nachdem ich dann zwei Bretter getestet habe, die für mich in Frage kamen, und ich mich dann am Ende für das Starboard entschieden habe, hätte ich das Board dann gerne auch über Bavarian Waters gekauft, allerdings warte ich bis heute noch auf den Rückruf, ob das Board denn noch auf Lager ist. Verstehe ich nicht, aber anscheinend läuft das Geschäft so gut, dass es auf eine Person nicht ankommt ob sie nun ein Board kauft oder nicht. Schade. In diesem Sinne, ich kann den Shop echt empfehlen, was Beratung und das Ausprobieren der Boards angeht, der Mitarbeiter war auch sehr freundlich und erschien mir auch kompetent. Was allerdings den Kauf angeht und die Kundenbetreuung, so muss ich sagen, das war eine absolute Niete...

Bezugsquelle

Nachdem es ja mit Bavarian Waters nicht funktioniert hat, habe ich im Netz geschaut, wo es denn noch Läden in meiner Nähe gibt. Zum einen war es mir wichtig, dass ich einen Ansprechpartner habe, falls wirklich etwas am Board kaputt geht, zum anderen sollte der Laden nicht ewig weit entfernt sein, damit man auch mal schnell hinfahren kann wenn wirklich etwas ist. Der dritte Entscheidungsgrund war natürlich auch der Preis. Langer Rede kurzer Sinn, ich habe den Surfstadl Ammersee in Erling/Andechs gefunden, angerufen, Verfügbarkeit abgefragt, hingefahren und gekauft.

Die Beratung im Laden fand ich auch gut, ich habe mich dann doch für ein anderes Paddel entschieden, und mir wurden noch einige Dinge zum Board erklärt, worauf man beispielsweise beim aufpumpen achten sollte.

Und sonst...?

Ja, leider ist die Saison jetzt bald zu Ende, so dass nicht mehr all zu viel gepaddelt werden kann, ich habe allerdings noch einige Touren geschafft, die ich in separaten Beiträgen beschreiben werde. Zusätzlich habe ich noch eine Seite mit Suptouren gefunden, die ich sehr gut finde. Ich verlinke die entsprechenden Sachen am Ende des Artikels. Stay tuned...

Links und Quellen